
Zu einem Ortstermin am DFB Soccer Court hatte TSV Vorsitzender Gerhard Leinfeder die beiden „prominentesten Pressecker Politiker“ SPD Landtagsabgeordneten Wolfgang Hoderlein und SPD Bezirksrätin Inge Aures geladen. Der Vorsitzende bat beide Politiker um Unterstützung bei der Gewährung der beantragten Fördergelder des BLSV. Und Wolfgang Hoderlein hatte auch frohe Kunde parat: Der TSV kann zeitnah damit rechnen
Fördergelder zu erhalten und damit das Spielfeld auch im Außenbereich komplett gestalten.
Zu einem Informationsbesuch kamen SPD Landtagsabgeordneter Wolfgang Hoderlein und Bezirksrätin Inge Aures auf Einladung von TSV Vorsitzendem Gerhard Leinfelder an den DFB Soccer Court des TSV Presseck.
Wie bereits bereichtet, hatte im Januar der TSV Presseck als einziger Verein im Landkreis Kulmbach den Zuschlag für eines der bundesweit 1000 Mini-Spielfelder des Deutschen Fußballbundes DFB erhalten. Diese Mini-Spielfelder haben eine Größe von 20 auf 10 Metern , sind mit einem Kunstrasen der neuesten Generation ausgelegt und verfügen über eine „Rund um Bande.“

Ortstermin mit froher Kunde (von links): SPD-Landtagsabgeordneter Wolfgang Hoderlein, Arno Zeitler vom TSV Presseck, Inge Aures, TSV Vorsitzender Gerhard Leinfelder, Bauleiter Erwin Söll, TSV Schriftführer Alfred Vogler und Anni Reuther.
Nun steht die Anlage kurz vor der Vollendung, das Spielfeld selber ist bereits fertig. Der Einweihungstermin wird zur Zeit vom TSV Presseck mit verantwortlichen des DFB und des Bayerischen Fußballverbandes abgesprochen.
Vor einigen Tagen weilte der oberfränkische Bezirksvorsitzende des Bayerischen Fußballverbandes Karl Heinz Bram zur Abnahme in Presseck. Bauleiter Erwin Söll vom TSV Presseck und ein Vertreter der ausführenden Firma Polythan nahmen zusammen mit Bram das Spielfeld ab. Nun muss der Verein noch die letzen Arbeiten an den Außenanlage durchführen. Dabei muss unter anderem aufgrund behördlicher Auflagen ein 50 Meter langes und fünf Meter hohes Ballfangnetz zur Staatsstraße hin errichtet werden.
TSV Vorsitzender Gerhard Leinfelder schilderte noch einmal den Werdegang und verwies darauf, dass der Verein auch einen Zuschussantrag an den Bayerischen Landessportverband BLSV gestellt hat, damit die Baumaßnahme als förderwürdig im Rahmen der Bezuschussungsrichtlinien für Sportstättenbauten des bayerischen Kultusministeriums aufgenommen wird. Da der beantragte Zuschuss unter 25.00 Euro liegt, bat der Vorsitzende die beiden „prominenten Pressecker Politiker“ sich für das Vorhaben einzusetzen.
„Da ihr beide in Presseck geboren seid, hoffe ich auf euren Lokalpatriotismus“ so Leinfeder mit einem Schmunzeln, „weiß aber auch, dass ihr nach wie vor sehr an der Entwicklung Eurer Heimatgemeinde Interesse habt."
„Wünschenswert“, so der Vorsitzende, “wäre, dass der vom TSV mit einem Kostenvolumen von cirka 30.000 Euro erstellte Unterbau der Anlage zum Einen grundsätzlich als fördewürdig anerkennt wird, und zum Zweiten, dass der Verein aufgrund des Umstandes dass der beantragte Zuschuss 25.000 Euro nicht übersteigt, von der Warteliste genommen und zeitnah ausbezahlt wird. Dieses Geld, so Leinfelder, sei insbesondere noch für die Außenanlagen nötig und eingeplant. „Diese erhöhten Kosten für die Außenanlagen sind unter anderem durch die Änderung des ursprünglich geplanten Standortes verursacht, den wir im Rahmen eines Kompromisses mit der Schützengesellschaft und der Marktgemeinde zugestimmt haben.“
Inge Aures würdigte zunächst die Beharrlichkeit und das Durchsetzungsvermögen der Vorstandschaft des TSV. „Ihr schafft hier was ganz tolles für die Pressecker Jugend“ so Aures. „Damit leistet ihr auch einen beispielhaften Beitrag für Chancengleichheit auf dem flachen Land.“
Wolfgang Hoderlein verwies auf ein Gespräch mit dem sportpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Willi Leichtle, den er kurzfristig über die Problematik informiert hatte. Und Hoderlein hatte frohe Kunde. Der Verteilerausschuss des BLSV tagt voraussichtlich im November dieses Jahres, und der TSV kann damit rechnen, dass sein Antrag als förderungswürdiges Vorhaben anerkannt wird, und dass der Verein die Förderung ohne lange Wartezeit erhält. “Ihr könnt spätestes im Frühjahr eure Außenanlagen komplett erstellen", so Hoderlein.