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12.06.2010:

Der Titel Hansestadt liegt Mädge besonders am Herzen

Oberbürgermeister feiert mit 300 Gästen auf Gut Wienebüttel

Lüneburg, Eigentlich hält Ulrich Mädge Lobreden und verleiht Orden. Freitagabend auf Gut Wienebüttel war er Adressat für Lob und Wünsche Lüneburgs Oberbürgermeister feierte seinen 60. Geburlstag mit Weggefährten, Freunden, Hunderten Gästen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

Geburtstagskind Ulrich Mädge (Bildmitte) mit seiner Ehefrau Carola (2.v.r.) sowie (v.l.) Kultusminister Dr. Bemd Althusmann. SPD-Chefin Andrea Schröder-Ehlers und Inge Aures, ehemalige Oberbürgermeisterin aus Kulmbach. Foto: t&w

Lüneburgs SPD-Chefin Andrea Schröder-Ehlers hob die politischen Charaktereigen- schaften Mädges hervor: Klare Analyse, Strategie „und dann Attacke". Der OB sei der lebende Beweis, dass Politik Spaß machen und gestalten könne. Mädge sei Motor und Steuermann zugleich, der den Tanker Lüneburg auch durch raue See navigiere, den Kurs auf Augenhöhe mit Bürgern halte.

Kultusminister Bernd Althusmann gratulierte im Namen der Landesregierung: Mädge habe wesentlich dazu beigetragen, dass sich Bürger mit der Stadt identifizierten. „Sie gehören zu denen, die ihr Fach noch von der Pike auf gelernt haben." Althusmann, der auch lange im Rat saß, erinnerte daran, dass man gemeinsam dicke Bretter gebohrt habe für das Dritte Gleis, fürs Klinikum, für Uni, oder Bahnhofsausbau. Und als Kultusminister denke er natürlich an die vielen Millionen für Bau und Sanierung von Schulen und Kitas. Mädge sei zwar der OB mit der längsten Amtszeit im Nachkriegs-Lüneburg. „Länger amtierte aber Ludolph Ulrich Fromme - 1859 bis 1880. Von Fromme heißt es: 'Er war unverheiratet und wohnte ¡m Rathaus.'" Mädge sei zwar verheiratet, habe zwei Söhne. „Aber so viel wie Sie arbeiten, gewinnt man auch bei Ihnen den Eindruck."

Wenn Ulrich Madge gefragt wird, was das wichtigste Ereignis seiner Amtszeit sei, „dann ist es die Verleihung des Titels Hansestadt, dies Privileg verweist auf die große Geschichte Lüneburgs, und es wirkt bei Neubürgern ¡dentitätsstiftend". SPD-Fraktionschef Heiko Dürbaum hatte recht: „Ulli ruft und alle kommen." Unter den Gästen waren der ehemalige Ministerpräsident Gerhard Glogowski, Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil und Klaus Wiswe, Celler Landrat und Chef des Niedersächsischen Landkreistages. Zu Leberkäse und Putenbrust spielte das Stadtorchester Lüneburg.

Quelle: Landeszeitung Lüneburg